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Willkommen beim

Mieterbund Offenbach e.V.

Kaiserstr. 59
63065 Offenbach
Telefon: (069) 81 32 64
Telefax: (069) 823 623 74
E-Mail: mieterbund-of@t-online.de

Aufgrund der aktuellen Virenlage bitten wir weiterhin um Rücksicht und Verzicht auf unnötige Kontakte auch bei uns.

Unser Büro ist vorläufig für den Publikumsverkehr nur eingeschränkt geöffnet! Am 12.06.20 bleibt unser Büro geschlossen.

Bitte kommen Sie nur in wirklich notwendigen Fällen. Kommen Sie allein und tragen Sie bitte eine Maske!

Rufen Sie uns bei allen Fragen bitte zuerst an oder senden uns eine E-Mail!
Alle Zahlungen bitte per Überweisung auf unser Konto (siehe Rechnung)!

Neuanmeldungen zur Mitgliedschaft können auch online oder schriftlich vorgenommen werden, den Beitrag mit Aufnahmegebühr überweisen Sie bitte ebenfalls! (siehe Kapitel "Mitgliedschaft")

Vorläufig sind persönliche Beratungen nur in dringenden Fällen möglich!

Bitte melden Sie sich daher zur Beratung in allen Fällen zuerst zu unserer Telefonberatung zu den unten genannten Zeiten.

Notwendige Unterlagen senden Sie uns bitte einen Werktag vorher bis 12 Uhr per Email oder Fax zu, oder werfen uns Kopien in den Briefkasten. Bitte vermerken Sie darin, dass Sie sich telefonisch melden werden! Bitte diese Unterlagen bei Emails als PDF-Dateien senden und nicht für jedes Blatt eine Seite, sondern zusammengefasst in wenigen Dateien. Andernfalls dauert die Bearbeitung bei uns länger.

Wir werden die Telefonberatung vorläufig wie folgt verlängern, um mehr Anrufe bearbeiten zu können.

Telefonberatung (nur für Mitglieder): Montag und Mittwoch 14:00 - 16:00 Uhr, Freitag 09:00 - 11:00 Uhr (voraussichtlich bis Mitte Juni 2020, nicht am 01.06. und 12.06., Änderungen vorbehalten) . Rückrufe von uns erfolgen von 15 bis 17 Uhr, bzw. freitags von 10-12 Uhr!

Vielen Dank für Ihr Verständnis und Ihre Kooperation!

Aktuelle Meldungen der mieterpolitischen Aktivitäten des Mieterbundes finden Sie weiter unten unter "Aktuelles"

 

 

Der Mieterbund Offenbach e.V.
ist einer von ca. 350 Deutschen Mietervereinen des Deutschen Mieterbundes, die die Interessen der Mieter vertreten und ihre Mitglieder in Mietfragen beraten.

Der Verein ist ein Selbsthilfeverein ohne Gewinnerzielung, er ist wirtschaftlich und politisch unabhängig und finanziert sich ausschließlich aus den Beiträgen der Mitglieder.
Mitglieder werden kostenlos nach Terminvereinbarung durch unsere Anwälte beraten. Alle Infos und Anmeldemöglichkeiten dazu im Kapitel "Mitgliedschaft"!

Die Mietervereine sind im Deutschen Mieterbund als Dachverband organisiert. Dieser vertritt die Gesamtinteressen der Mieter in der Politik und Gesellschaft und unterstützt die einzelnen Mietervereine z.B. in der Organisation und Weiterbildung.

                                                              ---AKTUELLES----

 
 
   

Berlin, 26. Mai 2020
 
Deutscher Mieterbund:  Beruf und Wohnung

Was ist erlaubt und wann muss der Vermieter zustimmen?

 
(dmb) Wird die Wohnung zu Wohnzwecken vermietet, ist eine berufliche oder gewerbliche Nutzung nach Informationen des Deutschen Mieterbundes (DMB) grundsätzlich nicht gestattet. Anders nur, wenn im Mietvertrag auch eine gewerbliche Nutzung vorgesehen ist (Mischmietverhältnis) oder der Vermieter der beruflichen Nutzung der Wohnung zustimmt oder er sie erlauben muss.
 
Nach einer Entscheidung des Bundesgerichtshofs (BGH VIII ZR 165/08) dürfen Mieter von zu Hause aus arbeiten, können ihrer freiberuflichen oder gewerblichen Tätigkeit nachgehen, wenn keine unzumutbaren Belästigungen der Mitbewohner durch Kundenverkehr eintreten, sich der Wohnungscharakter nicht ändert, keine baulichen Veränderungen erfolgen und auch keine Beschädigungen der Wohnräume zu befürchten sind. In allen anderen Fällen ist immer die Genehmigung des Vermieters notwendig. Das gilt schon für den Fall, dass die Wohnung beim Gewerbeamt als Betriebsstätte angegeben und als Geschäftsadresse genutzt wird (BGH VIII ZR 149/13) oder wenn der Mieter zum Beispiel an drei Werktagen in der Woche für rund 12 Schüler Gitarrenunterricht erteilt und es zu Lärmstörungen kommt (BGH VIII ZR 213/12). Das gilt auch bei sonstigem störenden Publikums- und Kundenverkehr, wenn der Mieter Angestellte in der Wohnung beschäftigt, er dort zum Beispiel ein Makler- oder Ingenieurbüro unterhält oder ein Kosmetik- oder Fußpflegestudio. Auch die entgeltliche Betreuung von mehreren Kindern – hier 5 Kindern – als Tagesmutter ist als teilgewerbliche Nutzung verboten (BGH V ZR 204/11).
 
Wer ohne Erlaubnis des Vermieters in der Wohnung einer beruflichen Tätigkeit nachgeht, riskiert nach Angaben des Deutschen Mieterbundes eine Abmahnung und möglicherweise Kündigung wegen vertragswidrigen Gebrauchs der Mietsache.

 

Trotz Corona-Krise: Wohnen muss sicher sein!

Mieter- und Vermieterseite fordern zusätzliche finanzielle Unterstützung für besonders betroffene Mieter*innen und Vermieter*innen

Wiesbaden/Frankfurt, 3. April 2020

Seit Mitte dieser Woche ist der erweiterte Kündigungsschutz für Mieter*innen in Kraft, die besonders von der Corona-Krise betroffen sind. Der Deutsche Mieterbund – Landesverband Hessen e.V. und der VdW südwest, Verband der Südwestdeutschen Wohnungswirtschaft e.V., begrüßen den unter dem Eindruck der aktuellen Krisenlage verbesserten Schutz, halten aber eine Nachbesserung für notwendig. Deshalb fordern sie von Bund und Land, auch finanzielle Hilfen zur Verfügung zu stellen.

„Wir brauchen einen Sicher-Wohnen-Fonds“, fordern Mieterbund-Verbandsdirektorin Eva-Maria Winckelmann und VdW südwest Vorstand Dr. Axel Tausendpfund.

In der vergangenen Woche hatten Bundestag und Bundesrat beschlossen, Kündigungen wegen nachweislich coronabedingter Mietschulden aus den Monaten April, Mai und Juni 2020 bis zum 30. Juni 2022 auszuschließen. Der Zeitraum für Zahlungsunfähigkeiten kann noch durch Rechtsverordnung der Bundesregierung verlängert werden. Die aufgelaufenen Mietschulden müssen jedoch bis spätestens zum 30. Juni 2022 getilgt werden. Weitere Informationen hierzu – beispielsweise zu den Nachweismöglichkeiten – finden Mieter*innen und Vermieter*innen auf www.dmb-hessen.de oder www.vdwsuedwest.de

„Gehen Sie bei sich abzeichnenden Zahlungsschwierigkeiten so frühzeitig wie möglich auf Ihre Vermieterinnen und Vermieter zu, um gemeinsam eine Lösung zu finden“, so Dr. Tausendpfund und Winckelmann unisono. Beispielsweise können so rechtzeitig Ratenzahlungen vereinbart werden.


 
 
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